Beinstein im Remstal Beinstein ist ein Teilort der Kreisstadt Waiblingen im Rems-Murr-Kreis mit etwa 3.800 Einwohnern. Am 1. Dezember 1971 wurde Beinstein als erster Teilort in die Kreisstadt eingemeindet. Geographie Beinstein liegt östlich von Waiblingen an der Rems. Nord-östlich, hinter Beinstein erhebt sich die Buocher Höhe, ein Ausläufer des Schwäbisch-Fränkischen-Waldes. Es liegt auf einer Höhe von 223 bis 270 m NN. Die Umgebung des Ortes wird durch die Landwirtschaft geprägt. Neben dem Ackerbau beherrschen Streuobstwiesen und Obstanbau die Landschaft. In der Lage Großmulde wird auch Wein angebaut. Wirtschaft Beinstein verfügt über eine Heilwasser- und mehrere Mineralwasserquellen. Im Ort haben verschieden Handwerker, Einzelhändler und Gastwirte eine lange Tradition. Dazu kommen eine Reihe von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Fertigung und Dienstleistung. Im Gegensatz zum Obst- und Weinanbau hat die Viehhaltung zunehmend an Bedeutung verloren. Geschichte
Der Ort Beinstein ist die älteste Weinbaugemeinde des Remstales und wird 1086 in einer kaiserlichen Schenkung das erste Mal urkundlich erwähnt - gemeinsam mit der etwas außerhalb gelegenen Kymen-Mühle, die heute verballhornt "Geheime Mühle" heißt. "Kymen" bedeutet in etwa "an der Fernstraße gelegen". In römischer Zeit befand sich bei Beinstein eine Handwerkersiedlung, in der auch hochwertiges Tafelgeschirr Terra Sigillata hergestellt wurde. Diese Töpferei wurde im Jahre 1967 beim Bau der neuen B 29 teilweise ausgegraben.Sehenswürdigkeiten
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